Die Infrarotwand

Bei Heizungssystemen breitet sich eine neuer Trend aus: Infrarotheizungen.

Infrarotheizungen entwickeln sich zu einer echten Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen.
Sie schaffen nicht nur ein gesundes Raumklima, sondern sie sind auch ökologisch und ökonomisch sinnvoll. Grundhaus liefert die Heizung gleich in den Wänden mit: Eine ultraleichte, ultra-flache (0,1 mm) Heizfolie wird bei der Herstellung der Wandelemente bereits in die Putzschicht integriert.

Infrarotheizungen erhitzen die Raumluft kaum. Stattdessen erwärmen sie nur die in der Umgebung liegenden Körper und haben dabei, wie unsere Sonne, die Eigenschaft, nur jene Körper zu erwärmen, die fähig sind, die Infrarotstrahlung zu absorbieren. Da die Luft selbst nicht erwärmt wird, bleibt die Luftfeuchtigkeit nahezu konstant und im gesamten Raum herrscht eine gleichmäßige Temperatur. Eine echte Wohlfühlwärme, wie die ersten wärmenden Sonnenstrahlen, wenn man im März draußen in der Sonne sitzt.

Die wichtigste Unterscheidung zu konventionellen Heizsystemen ist die Art, wie die Wärme verteilt wird. Herkömmliche Heizkörper heizen die Umgebungsluft im Raum und ändern so auch stets die relative Luftfeuchtigkeit, was gesundheitlich nicht vorteilhaft ist. Die erwärmte Luft in einem Raum zirkuliert. Sie steigt über dem Heizkörper nach oben bis an die Decke, nimmt bei ihrem Weg zur gegenüberliegenden Wand stetig an Temperatur ab und landet schließlich am Boden bzw. am Heizkörper, womit dann der Kreislauf erneut beginnt. Bei dieser Zirkulation wirkt nur ein kleiner Teil der Wärme auf den Menschen ein, das bedeutet, der Wirkungsgrad ist äußerst gering. Anders bei der Infrarotheizung, die den Menschen direkt trifft und wärmt.
Da Infrarotheizungen mit Strom (Niedervolt) betrieben werden, ist eine Kombination mit regenerativer Energie die umweltschonendste und sauberste Entscheidung. Sie ist außerdem Wartungsfrei, abgasfrei und damit ökologisch kaum zu schlagen.

Winzige Carbonfasern als Leiterbahnen wandeln Strom effektiv in Wärme um. Bei Heizleistungen bis zu 60 W/m2 wird den Nutzern „warm“ ums Herz. Durch den Einsatz der Niedervolttechnik ist die Spannung ungefährlich und nachträgliche Beschädigungen, durch dübeln oder nageln, stellen keine Gefahr dar. Die Heizleistung wird bei Beschädigungen auch nicht gemindert. Die Temperatur kann über Temperaturfühler geregelt werden und die Wärme mit einem Schalter, wie einem Lichtschalter, ein- oder ausgeschaltet werden, solange wie die Wärme gebraucht wird – und keine Minute länger.